Was der Drehbuchimport anlegt – und was er nicht anlegt
Der Umfang des Drehbuchimports ist deutlich enger als „das Projekt für einen aufbauen“. Die aktuelle Importkette legt Episoden, Szenen und Drehbucheinträge an, damit lesbare Szenentitel und der Text innerhalb der Szenen in das Projekt gelangen; Einstellungen, Take-Aufzeichnungen, Drehtage oder Kameraparameter entstehen dabei nicht. Ein abgeschlossener Import besagt also, dass die Drehbuchstruktur im Projekt angekommen ist, nicht dass die Aufzeichnungen am Set schon existieren.
Der Drehbuchimport legt Episoden, Szenen und Drehbucheinträge an; Einstellungen, Take-Aufzeichnungen, Drehtage und Kameraparameter stehen nicht in dieser Anlagekette.
Der Import legt drei Arten von Drehbuchstruktur an
Nachdem lesbare Inhalte im Projekt angekommen sind, verteilt der Import die importierten Szenen auf eine Episode: Hat das Projekt bereits Episoden, wird die Episode mit der kleinsten Nummer weiterverwendet, und nur wenn es keine Episode gibt, wird eine neu angelegt; der innerhalb der Szene behaltenbare Text wird zu Drehbucheinträgen. Dieser Umfang entspricht der Drehbuchstruktur selbst, nicht allen Objekten am Set, die eine Produktion braucht.
„Was FDX austauscht – und was es verliert“ erklärt, welche Drehbuchinformationen eine Austauschdatei tragen kann; diese Seite beantwortet nur, welche Objekte daraus nach dem Import werden. Dass die Szenenauswahl bereits erschienen ist, darf nicht als Beleg dafür genommen werden, dass auch die späteren Aufzeichnungen am Set zum Importergebnis gehören.
Vier Arten von Objekten am Set werden ausdrücklich nicht angelegt
Der Import legt Einstellungen, Take-Aufzeichnungen, Drehtage und Kameraparameter nicht an. Diese vier Objektarten gehören zum späteren Weg der Erfassung am Set und lassen sich aus einem Drehbuchimport nicht herleiten; ein abgeschlossener Import heißt weder, dass die Einstellungen schon aufgeteilt wären, noch dass Take-Aufzeichnungen bereits existieren, Drehtage bereits geplant oder Kameraparameter bereits angelegt sind.
Auch die Voreinstellungen für das Produktionsteam schreibt dieser Importweg nicht. Unit, Regisseur und Bildgestalter müssen separat von Hand eingetragen werden; ob im Drehbuch textlich etwas Ähnliches vorkommt, heißt nicht, dass diese Voreinstellungen schon angelegt wären.
Ein abgeschlossener Import heißt nicht, dass die Aufzeichnungen am Set schon vorhanden sind; Einstellungen, Take-Aufzeichnungen, Drehtage, Kameraparameter und die Voreinstellungen für das Produktionsteam sind getrennt vom Drehbuchimport zu prüfen.
Zwei Eingabeformen verschwinden unterwegs
Absätze vor dem ersten lesbaren Szenentitel werden keiner Szene zugeordnet, deshalb gehen Einträge wie der Titelblock verloren. Der Import nimmt Texte erst in die Szenenstruktur auf, nachdem bereits ein Szenentitel vorliegt, der abgearbeitet wird.
Die andere Form ist ein Szenentitel ohne Text. Ein leerer Titel legt keine Szene an, es taucht also auch keine Szene mit leerem Titel auf, bei der Sie hinterher einen Namen ergänzen könnten; die Empfängerseite prüft, ob die Quelldatei diese Form enthält und ob die Anzahl der Szenen nach dem Import den Erwartungen entspricht.
Die Analyse kann erfolgreich sein und trotzdem eine leere Tabelle zeigen
Eine Drehbuch-Austauschdatei, die im Format einwandfrei ist, aber keinen lesbaren Szenentitel enthält, kann als erfolgreiche Analyse gewertet werden und öffnet danach ganz normal die Szenenauswahl. Die Liste kann dann leer sein, und dieser Schritt zeigt keinen zusätzlichen Hinweis; dieser Schritt kann Ihnen eine leere Tabelle geben, und Sie prüfen sie selbst.
Das ist die Grenze zwischen „die Analyse war erfolgreich“ und „es wurden lesbare Szenen gefunden“. Der Erfolgsstatus sagt nur, dass der Analyseablauf nicht mit einem Fehler geendet hat; er sagt nicht, dass damit notwendig wählbare Szenen entstanden sind, und erst recht nicht, dass Objekte am Set erzeugt wurden.
Nach dem Import bleibt die Erfassung am Set ein eigener Weg
Einstellungen, Take-Aufzeichnungen, Drehtage und Kameraparameter, die später erfasst werden, gehören zu einem anderen Arbeitsweg, und diese Seite führt diese Schritte nicht aus. Festzuhalten bleibt nur eine Unterscheidung: Die Drehbuchstruktur gelangt in das Projekt, und Aufzeichnungen am Set werden angelegt – das sind zwei verschiedene Vorgänge.
Der Importablauf filtert außerdem manche doppelten Szenen; das ist eine Verarbeitung im Importtrichter und nicht als „Duplikatsschutz“ zu schreiben, auf den Sie sich verlassen könnten. Wenn Sie prüfen wollen, ob eine Szene wie erwartet im Projekt angekommen ist, nehmen Sie die tatsächlich importierten Szenen als Grundlage, statt die Filterlogik als Zusicherung zu lesen.
„Was ein exportiertes FDX nicht zurückbringt“ behandelt die Umschreibungen, die entstehen, wenn Geschriebenes wieder zurückgelesen wird; diese Seite sitzt eine Stufe früher und beantwortet nur, was ein Import anlegt und was er ausdrücklich nicht anlegt. Die beiden Seiten zusammen ersetzen die Einzelprüfung von Quelldatei und Importergebnis durch die Empfängerseite nicht.
FAQ
Legt der Drehbuchimport zugleich Einstellungen und Take-Aufzeichnungen an?
Nein. Die aktuelle Importkette legt Episoden, Szenen und Drehbucheinträge an, während Einstellungen und Take-Aufzeichnungen zum späteren Weg der Erfassung am Set gehören.
Werden Unit, Regisseur und Bildgestalter mit dem Drehbuch importiert?
Von diesem Importweg werden sie nicht geschrieben. Diese Voreinstellungen für das Produktionsteam müssen separat eingetragen werden.
Gibt eine Datei ohne lesbaren Szenentitel automatisch einen Fehler?
Nicht notwendig. Eine im Format einwandfreie Datei ohne lesbaren Szenentitel kann eine erfolgreiche Analyse anzeigen und eine leere Szenenauswahl öffnen, deshalb ist dieser Schritt selbst zu prüfen.
Ist die Filterung doppelter Szenen beim Import ein Duplikatsschutz?
So lässt es sich nicht schreiben. Das ist eine Filterung im Importtrichter, und die Empfängerseite prüft weiterhin die Szenen, die tatsächlich im Projekt angekommen sind.
Axiom One LLC — SlateX. Die obigen Zahlen Stand 2026-09-24.